Kirkification und die Ästhetik der Transgression

von Moritz Konrad

Nach dem Tod des rechtskonservativen Influencers Charlie Kirk wurde vielfach auf den Einfluss der Memekultur auf diesen Akt politischer Gewalt hingewiesen: Hier sei „Mord zum Meme“1 geworden, hieß es in der Zeit, die taz bezeichnete das Attentat als einen „Brainrot Mord2 und der Newsletter Garbage Day titelte sogar: „Charlie Kirk was killed by a meme“.3 Die eklektischen Referenzen auf Internet- und Gamingkultur, die in die am Tatort gefundenen Patronenhülsen eingraviert waren, blieben jedoch nicht die einzige posthume Verstrickung Kirks mit der Memekultur. Das mit Abstand prominenteste Beispiel hierfür sind Kirkification-Memes, bei denen Kirks Gesicht mit anderen Memes oder Bildern berühmter Persönlichkeiten fusioniert wird. Der Trend wurde so populär, dass Know Your Meme ihn – direkt nach 6-7 – zu einem der Top-Memes des Jahres 2025 erklärte.4 Mit ein wenig zeitlichem Abstand zeigt sich nun außerdem, wie die Memes um Charlie Kirk zum Schauplatz transgressiver Ästhetiken werden: Einerseits in Form eines überraschenden Erstarkens linker Provokation, andererseits als Ausdruck rechtsinterner Grabenkämpfe und darüber hinaus als neue Spielart rechter Metapolitik.

„We Are Charlie Kirk“? Aber wer war Charlie Kirk?

Nach Kirks Tod wurden schnell Spekulationen über die politische Ausrichtung des Täters laut, der von Seiten der US-Regierung als linksextrem eingestuft wurde. Mit Blick auf Kirks Positionen erschien dies nur plausibel: Er war evangelikaler Christ, Befürworter von Waffenrechten, erklärter Gegner des Rechts auf Abtreibung wie auch von Affirmative Action und vertrat rassistische, islamophobe und antisemitische Positionen wie etwa die Great-Replacement-Theory.5 Seine bereits 2012 gegründete Bewegung Turning Point USA war in den letzten Jahren zu einer Art MAGA-Jugendorganisation geworden, die insbesondere konservative Studierende miteinander vernetzte. Wichtig hierfür waren auch öffentliche Veranstaltungen an Hochschulen – wie auch jene am 10. September an der Utah Valley University.6

In diesem Kontext kannte man Kirk vor allem als Diskutanten, der gemäß dem klassisch-liberalen Ideal des ‚Marktplatzes der Ideen‘ seine Ansichten feilbot. Welt-Herausgeber Ulf Poschardt ging sogar so weit, Kirk posthum als den letzten Republikaner zu bezeichnen, „der noch ernsthaft daran geglaubt hat, dass ein Dialog mit der radikalisierten Linken überhaupt möglich sei“.7 Wie die Journalistin Nina Rehfeld anmerkt, schien jedoch bei Kirks Auftritten, wie auch bei vergleichbaren Debattenformaten, der diskursive Austausch völlig nachrangig und in erster Linie dem Clipfarming für die sozialen Medien zu dienen:8  Das Ziel schien weniger ein produktiver Austausch von Argumenten, als vielmehr die Produktion von Videoschnipseln zu sein, in denen ein geschulter Influencer seine rhetorische Überlegenheit gegenüber College-Studierenden unter Beweis stellt und diese – den entsprechenden Videotiteln zufolge – argumentativ ‚ZERSTÖRT‘.

In einem eklatanten Widerspruch zum Ideal einer freien Debattenkultur stehen in jedem Fall die zahlreichen Entlassungen und Abmahnungen, die diejenigen trafen, die sich nach seinem Tod online wie offline kritisch gegenüber Kirk äußerten.9 Hatten sich Konservative in den letzten Jahren noch über Cancel Culture echauffiert, waren sie es nun selbst, die ihre Mitbürger*innen wegen Memes und Online-Kommentaren bei deren Arbeitgeber*innen meldeten.

Critical Kirkification: Transgression als Medienkritik

Vor diesem Hintergrund ist auch das Spannungsfeld zu sehen, das sich zwischen überhöhender konservativer Trauerkultur einerseits und ihrer ironischen Brechung durch diejenigen, die entweder an Kirk selbst oder an der affektiven Inszenierung seines Todes etwas auszusetzen hatten, andererseits entfaltet hat. Über 70.000 Menschen wohnten in einem Football-Stadion einem Gedenkgottesdienst bei, bei dem Donald Trump Kirk einen „martyr […] for American freedom“ nannte.10 In den sozialen Medien und auf den Bildschirmen von Megachurches waren KI-generierte Videos zu sehen, die an Kirk erinnerten und an Pathos kaum zu überbieten waren: Sie zeigen Kirk, in den Himmel aufgefahren, Seite an Seite mit Größen der US-amerikanischen Geschichte wie Abraham Lincoln, John F. Kennedy oder Martin Luther King Jr., oder wahlweise auch in inniger Umarmung mit Jesus Christus.11 Das musikalische Pendant hierzu lieferte Musiker*in Spalexma mit dem mutmaßlich ebenfalls KI-generierten Song „We Are Charlie Kirk“, der im November 2025 erschien.

@twaireal via TikTok

Das Pathos und die überzogene Ästhetik dieser Bildsprache finden ihren Gegenpol in einer Vielzahl von Versuchen, Kirks Andenken mit anstößigen Memes ins Lächerliche zu ziehen. Ironisch wurde Kirks Tod als der Beginn einer neuen Zeitrechnung bezeichnet, in der 2026 zum Jahr 1 „After Kirk“ wurde,12 sein Name wurde zu einem Slangbegriff für Oralsex umgedeutet13 und eine Aufnahme von Kirks Gesicht, Momente vor seinem Tod, zirkulierte als Reaction Image.14 Das Ziel scheint hier klar: Sich gezielt gegen die christlich-konservativen Wertevorstellungen von MAGA-Anhängern wenden und durch humoristische Transgressionen die hegemoniale Erzählung um Kirk unterlaufen.

Als populärstes Phänomen muss hier Kirkification – auch bekannt als Kirksploitation oder The Great Kirkening15– gelten: Mithilfe von Photoshop, KI-Tools oder eigens dafür produzierten Apps wird in diesem Trend Kirks Gesicht auf andere Bilder übertragen. So entstehen Face Swaps mit privaten Fotos, Meme-Formaten, Albumcovern oder Personen aus Popkultur und Geschichte.16 Kirk wird zum Cannabis konsumierenden Rapper, zum Pornostar, zu Dschingis Khan oder Adolf Hitler.17 Wie auch bei anderen Face-Swap-Memes wird hier häufig mit Kategorien wie Race und Gender gespielt – was mit Blick auf das traditionell-konservative Weltbild von Kirk- und MAGA-Anhängern als zusätzliche Grenzüberschreitung gelesen werden muss, ebenso wie ironische Kommentare wie „RIP Kirk, your sacrifice meant something“.18

@litaturot via TikTok

Diese transgressiven Memes lassen sich mit dem Folkloristen Trevor J. Blank als eine Form von Widerstand gegen die Affektpolitiken medialer Berichterstattung lesen. In seinem Buch The Last Laugh beschreibt Blank, wie Folklore Raum für Witze bieten kann, die sich gegen die Versuche von Medienproduzent*innen richten, ihren Zuschauer*innen eine emotionale Haltung vorzuschreiben.19 Blank führt dies etwa an Witzen über 9/11 oder das Challenger-Desaster aus, aber auch anhand des Situation-Room-Memes, das getrost als eine Art Klassiker der Meme Studies bezeichnet werden kann.

Das Ausgangsbild wurde im Mai 2011 auf dem Flickr-Account des Weißen Hauses veröffentlicht und zeigt den damaligen Präsidenten Barack Obama sowie weitere Regierungsangehörige, vermutlich in dem Moment, in dem sie Informationen zur Tötung Osama bin Ladens erhielten. Wie die Medienwissenschaftler Kevin Pauliks und Jens Ruchatz schreiben, soll das Bild „ganz klassisch propagandistisch […] einen wohlkalkulierten Kriegsakt emotionalisieren“.20 Entsprechend fallen die memetischen Reaktionen auf das Bild aus, in denen die konzentriert-betroffene Haltung der Anwesenden ins Lächerliche gezogen wird – etwa, indem die Gesichter aller Abgebildeten mit dem Gesicht Obamas ersetzt werden.

u/seventoes via Reddit

Mit Blank gesprochen, bietet Folklore einen Freiraum, in dem Meinungen geäußert werden können, die hegemonialen Lesarten widersprechen – die Memekultur (als eine Form von digitaler Folklore) wird somit zu einem Ort vernakulärer Medienkritik: Kirks mediale Überrepräsentation wird hier ironisierend überhöht, indem sein Gesicht in Kontexte überführt wird, in die es eigentlich gar nicht gehört. Der Internetkultur-Forscher Aidan Walker bringt dieses Phänomen durch einen Vergleich von Kirk mit Luigi Mangione auf den Punkt: „A man the media wanted people to see as a villain and a harbinger of something bad was instead memed into a folk hero. Kirkification is a weird mirror of that: a man the media wanted us to see as a folk hero was memed into a joke.“21

Dass nun die MAGA-Bewegung in dieser Art und Weise parodiert wird, ist überraschend. Galt Transgression im ausgehenden 20. Jahrhundert noch als eine linke Tugend, war es in den vergangenen zehn Jahren vor allem die Neue Rechte, die durch humoristische Grenzüberschreitungen auffiel und den „Eros der Transgression“22 mobilisieren konnte, wie es der Kultur- und Medienwissenschaftler Simon Strick formuliert.23 Konservatismus wurde als der neue Punk, als spaßige Alternative zu übersensibler linker Identitätspolitik stilisiert. Mit dem Tod Charlie Kirks und der aufrichtigen Trauer bietet die MAGA-Bewegung nun eine Angriffsfläche:24 Versuchte sie bis dato, die Grenzen des Sagbaren möglichst weit zu verschieben, offenbart sich hier plötzlich ein Tabu, etwas, über das sich nicht lustig gemacht werden darf – wie nicht zuletzt die Entlassungen von Kirk-Kritiker*innen zeigten.

Turning Point Hohlerde: Agartha Kirk

Gleichzeitig gilt es jedoch zu bedenken, dass die Kritik an Kirk nicht nur von links ausgeht. Auch rechts des MAGA-Mainstreams existieren verschiedenste Gruppierungen, die Kirk anfeindeten, weil er ihnen nicht radikal genug war. Das prominenteste Beispiel hierfür dürften die sogenannten Groyper um den rechtsextremen Influencer Nick Fuentes sein: Die Groyper – benannt nach einer politisch einschlägigen Variation von Pepe the Frog – sind eine radikale Online-Subkultur, die sich insbesondere durch ihren nihilistischen Meme-Humor auszeichnet.25 Nach Kirks Tod wollen sie nun die Lücke füllen, die er in der politischen Landschaft hinterlassen hat und sich so bereits für die Post-Trump-Ära in Stellung bringen.26 Auch sie erstellen Kirkification-Memes, in denen, wie Journalist Ryan Broderick ausführt, Kirk als populäres Motiv der Memekultur mit eigenen, politisch aufgeladenen Inhalten kombiniert wird.27

@kirkifiedmemes via X

So entstehen etwa Memes, in denen Kirk in die verschwörungsideologisch aufgeladene lore um die mythologische Stadt Agartha integriert wird.28 Diese Stadt soll die im Inneren der Hohlerde liegende Heimat einer überlegenen Kultur sein, die an den blonden Haaren und blauen Augen ihrer Bewohner*innen zu erkennen ist.29 Agartha wurde erstmals von französischen Okkultisten des 19. Jahrhunderts beschrieben und übte in den 1930ern eine so große Faszination auf NS-Esoteriker aus, dass auf Forschungsreisen in Tibet nach Spuren dieser Zivilisation gesucht wurde.30 In einem entsprechenden Kontext wird der Mythos auch heute rezipiert: Bereits 2024 wurden vermehrt Agartha-Edits auf TikTok geteilt, in denen Sonnenräder, Reichsflugscheiben und andere NS-Ikonografie zu sehen sind – und ab Oktober 2025 dann auch Bilder von Charlie Kirk. Kirk wird hier entgegen seines eigentlichen Phänotyps als blond und blauäugig dargestellt, in den Agartha-Memes ein Effekt des Konsums des in weiße Dosen abgefüllten Energydrinks ‚Monster Ultra‘.31 Musikalisch untermalt sind diese Edits häufig mit Drum-and-Bass-Remixes des Songs „Down Under“ der Rockband Men at Work (1981), wobei die eigentlich auf Australien verweisende Zeile „I come from a land down under“ hier gewissermaßen im doppelten Sinne unterirdisch umgedeutet wird.32

Agartha-Memes sind jedoch kein reines US-Phänomen, sondern haben schon längst deutschsprachige Ableger hervorgebracht – diese wiederum häufig unterlegt mit DJ Ötzis Song „Tirol“ (2013), dessen Melodie ein Sample aus „Down Under“ enthält.33 Der Zugang nach Agartha befindet sich also laut diesen Memes nicht, wie einst angenommen, im Himalaya oder an einem der Pole, sondern in den österreichischen Alpen, deren Berge auf diesem Wege in die erratische Ikonografie der Online-Rechten übernommen werden, die, mit DJ Ötzi gesprochen, ihr „dahoam“ in der Mitte der Erde vermissen. Die Vereinnahmung des Musikers34 für diese esoterische Ästhetik schlägt sich auch visuell nieder: In Edits und Kommentarspalten finden sich collagierte Bilder von DJ Ötzi mit leuchtend blauen Augen und Monster-Energy-Dosen – sowie natürlich mit dem Gesicht von Charlie Kirk.35

@schizobrian via TikTok

In den Kommentarspalten öffentlich-rechtlicher Recherchevideos zu dem Agartha-TikTok-Trend stellen Nutzer*innen die politische Relevanz der Edits in Frage – das Meme sei „nd so deep“ [sic].36 Es ist keineswegs davon auszugehen, dass alle, die Agartha-Memes produzieren, teilen oder rezipieren, an die Hohlerde glauben oder rechtsextreme Ansichten teilen – vielmehr offenbaren sich hier die gleichen Strategien rechter Metapolitik, wie sie schon in Zeiten des Great Meme War 2015-2016 zu beobachten waren: Dem Prinzip „Politics Is Downstream from Culture“ folgend, eignen sich rechte Akteur*innen gezielt Motive und Trends der Internetkultur und mischen diese mit ihren eigenen Ikonografien und Ideologien. Strick schreibt treffend: „Alte Symbole werden in neue Kontexte gesetzt […] und neue Symbole mit alten Bedeutungen aufgeladen“.37 Diese politischen Einschreibungen bleiben in vielen Fällen, nicht zuletzt aufgrund ihrer Absurdität, latent und werden algorithmisch verbreitet – was langfristig trotzdem zur Normalisierung dieser Ästhetiken beiträgt.

Fazit

Am Kirkification-Trend lässt sich beobachten, wie transgressive Ästhetiken ein ambivalentes Spannungsfeld entfalten: Waren es für die längste Zeit Trump und seine Anhänger*innen, die durch grenzüberschreitende Aussagen auffielen, steckt die öffentliche Trauer um Kirk plötzlich eine Tabu-Zone ab. Memes, die sich kritisch gegen Kirk positionieren, werden so einerseits zum Ausdruck einer linken Medienkritik, die seine mediale Omnipräsenz inflationär ins Lächerliche ziehen. Das Vakuum an Macht und Einfluss, das Kirk mit seinem Tod hinterlässt, lässt gleichzeitig Konflikte innerhalb des rechten Lagers aufflammen, welche sich in den kommenden Jahren hinsichtlich der Frage einer Nachfolge für Trump vermutlich nur intensivieren werden. Hier wiederum werden Kirkification-Memes zum Mittel derjenigen, die für Positionen werben, die weit rechts von Kirks Ansichten liegen. Transgression ist hier einerseits ambivalent, weil in vielen Fällen unklar bleibt, wo ein einzelnes Bild politisch zu verorten ist oder mit welcher Motivation es produziert wurde. Andererseits kann hier langfristig nur das politische Lager gewinnen, das weniger Skrupel hat und hemmungsloser Grenzen überschreitet.

In diesem Prozess geraten überzeichnetes Pathos, sein ironischer Bruch und transgressiver Witz schnell auf eine Art und Weise durcheinander, die an die Strategien der Alt-Right vor mehr als einem Jahrzehnt erinnern: Symboliken, die so esoterisch und übersteigert sind, dass sie nicht mehr als versteckte Botschaften und dog whistles auffallen, werden mit allem kombiniert, was sich zum gegebenen Zeitpunkt in viraler Zirkulation befindet. Indem sie aufgreifen, was andere Nutzer*innen gerade teilen und populäre Figuren für sich vereinnahmen, spielen rechte Akteur*innen das Spiel der Metapolitik – und machen in diesem Prozess viralen Brainrot anschlussfähig zu NS-Okkultismus.

  1. Titus Blome: Attentat auf Charlie Kirk: Wenn Mord zum Meme wird, Die Zeit, 14.9.2025, https://www.zeit.de/kultur/2025-09/attentat-charlie-kirk-kugeln-meme-internet, (15.9.2025). ↩︎
  2. Leon Holly: War das Attentat auf Charlie Kirk ein „Brainrot Mord“?, taz, 18.9.2025, https://taz.de/War-das-Attentat-auf-Charlie-Kirk-ein-Brainrot-Mord/!6110554/, (18.2.2026). ↩︎
  3. Ryan Broderick, Adam Bumas: Charlie Kirk Was Killed by a Meme, Garbage Day, 12.9.2025, https://www.garbageday.email/p/charlie-kirk-was-killed-by-a-meme, (24.2.2026). ↩︎
  4. Phillip Hamilton: Meme Of The Year: The Top 20 Memes Of 2025, Know Your Meme, 17.12.2025, https://knowyourmeme.com/editorials/poll/meme-of-the-year-the-top-20-memes-of-2025, (24.2.2026). ↩︎
  5. Ashley Ahn, Maxine Joselow: Where Charlie Kirk Stood on Key Political Issues, New York Times, 11.9.2025, ↩︎
  6. Andrian Kreye, Philipp Bovermann: Nach dem Attentat: Wer war Charlie Kirk?, Süddeutsche Zeitung, 11.9.2025, https://www.sueddeutsche.de/kultur/charlie-kirk-ermordung-auswirkungen-debattenkultur-usa-li.3310958, (24.2.2026). ↩︎
  7. Ulf Poschardt: Charlie Kirk: Eine Tat, die den liberal-demokratischen Westen verändern könnte, Die Welt,13.9.2025, https://www.welt.de/debatte/plus68c2ae9c7ecf6b1bfe3e19a1/charlie-kirk-eine-tat-die-den-liberal-demokratischen-westen-veraendern-koennte.html, (24.2.2026). ↩︎
  8. Nina Rehfeld: Debatten-Shows im Netz sind auf „Clipfarming“ aus: Was dahinter steckt, Frankfurter Allgemeine, 19.11.2025, https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/medienpolitik/debatten-shows-im-netz-sind-auf-clipfarming-aus-was-dahinter-steckt-110784635.html, (24.2.2026). ↩︎
  9. Nicholas Bogel-Burroughs, Bernard Mokam: A Broad Wave of Firings Followed Charlie Kirk’s Assassination, New York Times, 26.9.2025, https://www.nytimes.com/2025/09/26/us/kirk-critics-fired-free-speech.html, (24.2.2026). ↩︎
  10. Trump Hails Charlie Kirk as Martyr to Thousands at Memorial Service, BBC, 22.9.2025,  https://www.bbc.com/news/articles/ckgee0x9p40o, (24.2.2026). ↩︎
  11. Kieran Press-Reynolds: The Shocking Online Afterlife of Charlie Kirk, GQ, 25.11.2025, https://www.gq.com/story/charlie-kirkslop, (24.2.2026). ↩︎
  12. A.K. (After Kirk), Know Your Meme, erstellt von Nutzer*in Zach am 11.12.2025, letztes Update von Nutzer*in am 11.12.2025, https://knowyourmeme.com/memes/ak-after-kirk, (11.2.2026). ↩︎
  13. Lisa Martens: „Kirk“ Is Now A Verb For Giving Head, Eintrag im Blog „Are You Okay?“, 17.11.2025, https://medium.com/are-you-okay/kirk-is-now-a-verb-for-giving-head-cc89d280549a, (24.2.2026). ↩︎
  14. Charlie Kirk Eyes Closed Before Death Reaction Image, Know Your Meme, erstellt von Nutzer*in Owen am 6.10.2025, letztes Update von Nutzer*in Zach am 06.10.2025,  https://knowyourmeme.com/memes/charlie-kirk-eyes-closed-before-death-reaction-image, (24.2.2026). ↩︎
  15. Press-Reynolds: The Shocking Online Afterlife of Charlie Kirk. ↩︎
  16. Owen Carry: What’s With The „Kirkified“ Charlie Kirk Face Swap Memes? The „Kirkification“ Trend That’s Gone Viral Explained, Know Your Meme, 3.11.2025, https://knowyourmeme.com/editorials/guides/whats-with-the-kirkified-charlie-kirk-face-swap-memes-the-kirkification-trend-thats-gone-viral-explained, (24.2.2026). ↩︎
  17. Ebd. ↩︎
  18. Ebd. ↩︎
  19. Trevor J. Blank: The Last Laugh: Folk Humor, Celebrity Culture, and Mass-Mediated Disasters in the Digital Age, Madison 2013 (Folklore Studies in a Multicultural World), 35–37. ↩︎
  20. Kevin Pauliks, Jens Ruchatz: Digitale Medien und Methoden — Kevin Pauliks und Jens Ruchatz über die Bildpraxisanalyse als praxeologische Perspektive auf das digitale Bild, dort datiert 2020,  https://mediarep.org/handle/doc/21506, (24.2.2026). ↩︎
  21. Aidan Walker: kirkification: stealing a face, Eintrag im Blog How To Do Things With Memes, Substack newsletter, dort datiert 31.12.2025, https://howtodothingswithmemes.substack.com/p/kirkification-stealing-a-face, (24.2.2026). ↩︎
  22. Simon Strick: Rechte Gefühle. Affekte und Strategien des digitalen Faschismus, Bielefeld 2021, 190. ↩︎
  23. Angela Nagle: Die digitale Gegenrevolution: Online-Kulturkämpfe der Neuen Rechten von 4chan und Tumblr bis zur Alt-Right und Trump, Bielefeld 2018, 41–47. ↩︎
  24. Lisa Martens: „Kirk“ Is Now A Verb For Giving Head. ↩︎
  25. Johanna Maj Schmidt in: Marlon Saadi: Groypers? Die rechtsextreme US-Subkultur kurz erklärt, 13.11.2025, https://www.fluter.de/groypers-rechtsextreme-online-subkultur, (24.2.2026). ↩︎
  26. Ryan Broderick: Is Nick Fuentes Filling the Void After Charlie Kirk’s Death?, Eintrag im Blog Rolling Stone, dort datiert 24.11.2025, https://www.rollingstone.com/culture/culture-features/nick-fuentes-charlie-kirk-memes-1235471204/, (24.2.2026). ↩︎
  27. How Charlie Kirk Memes Are Radicalizing Gen Z, Regie: Taylor Lorenz, dort datiert 17.12.2025, 8:30, 27:23, https://www.youtube.com/watch?v=P_GhvxpIUhA, (24.2.2026). ↩︎
  28. Press-Reynolds: The Shocking Online Afterlife of Charlie Kirk. ↩︎
  29. Was steckt hinter dem Agartha Meme und den Edits? Trend & Bedeutung erklärt, Eintrag im Blog Comicschau, dort datiert 11.12.2025, https://www.comicschau.de/news/agartha-meme-trend-tiktok-erklaert-703117/, (24.2.2026). ↩︎
  30. Marie Gundlach: Warum „Tirol“ von DJ Ötzi plötzlich Teil einer Verschwörungstheorie ist, Süddeutsche Zeitung, 16.1.2026, https://www.sueddeutsche.de/kultur/dj-oetzi-tirol-down-under-verschwoerung-agartha-li.3367874, (24.2.2026). ↩︎
  31. Agartha, Know Your Meme, hinzugefügt von Nutzer*in sakshi am 9.5.2024, letztes Update von Nutzer*in sakshi am 14.11.2025, https://knowyourmeme.com/memes/agartha, (24.2.2026). ↩︎
  32. Was steckt hinter dem Agartha Meme und den Edits? ↩︎
  33. Ebd. ↩︎
  34. Zu einer ähnlichen politischen Vereinnahmung populärer Musik siehe: Florian Schlittgen: Das wird man ja wohl noch singen dürfen: L’amour toujours und neurechte Ambivalenzstrategien, memecultures.de, Blog, 20.11.2024, https://memecultures.de/das-wird-man-ja-wohl-noch-singen-duerfen-lamour-toujours-und-neurechte-ambivalenzstrategien/, (4.3.2026). ↩︎
  35. schizobrian: DJ Ötzi König von Agartha, 22.11.2025, https://www.tiktok.com/@schizobrian/video/7575365550457621783. ↩︎
  36. Macks [@max07413]: Einfach nur ein viel zu witziges meme nd so Deep, Kommentar, 9.2.2026, www.tiktok.com/@trasherchiert/video/7592920132054158614?cid=NzU5MzQ0OTg4MjQ1NjkzMzE1Mw. ↩︎
  37. Simon Strick: Rechte Gefühle. Affekte und Strategien des digitalen Faschismus, Bielefeld 2021, 197. ↩︎

Veröffentlicht am 17.03.2026