Rhythmeme – Memes als Rhythmen

von Florian Schlittgen

Soziale Medien, Imageboards und Videoplattformen werden mit dem Begriff des ‹Netzwerks› in erster Linie räumlich gedacht. Aufgrund ihrer Feed- als Flow-Architekturen sind digitale Medien und insbesondere soziale Plattformen aber auch dynamisch und damit zeitlich organisiert. Ihre Mediennutzung schlägt sich nicht selten in der Erfahrung von Beschleunigung nieder, die durch Internet-Memes wiederum vielfältig mobilisiert wird. Als kleinformatige und affektive Medienschnipsel stehen sie nicht nur prototypisch für beschleunigte Kommunikationsprozesse im Netz. Fast schon instantan kann mit ihnen Alltägliches bis Globales öffentlich kommentiert bzw. kritisiert werden. Sie sind Ausdruck und Katalysator einer auf Aktualität und Gegenwärtigkeit ausgerichteten Digitalkultur und sind zugleich selbst stark temporal. 

Sowohl der trendhafte Charakter von Internet-Memes als auch die zeitliche Begrenztheit memetischer Öffentlichkeiten charakterisieren Meme-Kulturen als überaus dynamische Medienphänomene, die über die iterative und referentielle Struktur von Memes allerdings nur bedingt eingefangen werden können. Dafür braucht es ein Konzept, das das Dynamische, Fließende und Zeitliche als konstitutive Größen miteinschließen und theoretisch in Stellung bringen kann. Im Folgenden soll Rhythmus als ein solches vorgeschlagen und mit dem Begriff der Resonanz konkretisiert werden. Dabei wird am Beispiel von Meme-Protesten einerseits diskutiert, inwiefern Rhythmus und Resonanz affektive Vergemeinschaftungsprozesse bewirken, sowie andererseits, auf welche Weise sie auch eine Rolle in der Zirkulation einzelner Memes spielen. 

Rhythmus, Resonanz, Revolution

Zizi Papacharissi hat in ihrer Auseinandersetzung mit Protestkulturen auf Twitter (u. a. des Arabischen Frühlings in Ägypten) aufgezeigt, dass sich der Kommunikationsfluss der Protestierenden in einen «refrain-like rhythm»1 verwandelt habe. Verantwortlich dafür sieht sie Kommunikationsformen, die verstärkt auf Wiederholung und Variation setzen, insbesondere «retweets», «news» und «stories» gleichen Inhalts. Während Rhythmus gewöhnlich als Takt oder Metrum verstanden wird, der zahlreiche Erfahrungsbereiche des menschlichen Lebens wie die Musik, den Tanz oder den Alltag (allerdings nie bruchlos) organisiert2, sind die von Papacharissi besprochenen «rhythms of posting»3 hingegen nicht als mehr oder weniger schematische Abfolgen zu verstehen. Allgemeiner ließe sich hier von der Wiederholung «gleichartiger Muster über die Zeit hinweg»4 sprechen – und zwar vor dem Hintergrund ihrer Beschleunigung. «With time», so schreibt Papacharissi, «the rhythms of posting attained regularity, with hundreds of tweets posted first in a matter of hours, then minutes, then seconds».5 Neben Regelmäßigkeit, die Erwartungssicherheit verspricht, geht es hier also auch um Steigerung und Intensivierung. Beides hat nach Papacharissi maßgeblich Anteil daran, dass die Protestbewegung sich als solche wahrnimmt und konstituiert. Denn die «repetitive rhythms of the stream» liefern nicht nur Impulse «for a growing movement» und verstärken «feelings of community»6, sie ‹framen› die Bewegung auch schrittweise „as a revolution, adding intensity and sustaining the always-on life beat of a movement in the making»7. Neben den eigentlichen Inhalten, die aus politischen Anklagen, Forderungen und Aufrufen sowie nicht zuletzt aus zahlreichen Emotionen wie Empörung, Wut und Solidaritätsbekundungen bestehen, ist es vor allem das verstärkt-rhythmisierte Umlaufgeschehen dieser Inhalte, dem ein politisch vergemeinschaftendes und vitalisierendes Moment zukommt. 

Wie ist das zu verstehen? Die gemeinschaftsstiftende Funktion rhythmischer Phänomenen wird in sozialen Interaktionen oft als Effekt eines sich synchronisierenden Resonanzgeschehens verstanden. Hervorgehoben wird dabei ein wechselseitiges und aufeinander bezogenes Mit- und Einschwingen der Beteiligten im Kommunikationsfluss und in ihren Bewegungen.8  Während Rhythmus die zeitliche Dimension sozialer Einschwingungen markiert, unterstreicht Resonanz ihre räumliche Dimension und ist nach der Logik der «mitschwingenden Saite» vor allem als ein Übertragungsmodell zu verstehen.9 Resonante Verhältnisse werden dabei oft in ihrer materiellen und affektiven Grundierung akzentuiert und mit dem Körperlichen, Sympathischen und Empathischen in Verbindung gebracht. Resonanz signalisiert insofern eine durch Emotionen und Affizierung hergestellte Relation, meint also keinen reinen «Gefühlszustand, sondern einen Beziehungsmodus»10, wie Hartmut Rosa unterstreicht. Thiemo Breyer und Alexander Gerner haben festgehalten, dass eine «Stimmung, die sich bis zur Euphorie hochschaukeln kann», als «Emergenzeffekt» einer interaktiv-verstärkenden Resonanz unter den Teilnehmenden auftreten kann, die «die Gemeinsamkeit des Erlebens darüber hinaus bewusst wahr[nehmen] und wert[schätzen]»11. Genau das legt Papacharissi nahe, wenn sie die «affective rhythms»12 der digitalen Kommunikationsflüsse als maßgeblich dafür ansieht, nicht nur Gemeinschaftsgefühle unter den Protestierenden zu intensivieren, sondern die soziale Bewegung auch schrittweise in eine «Revolution» verwandelt zu haben.

Gleiches kann auch für eher satirische Meme-Proteste veranschlagt werden, in denen (oft situationsbezogen) politisch ähnliche Haltungen, Kritikpunkte und Selbstverständnisse mit Hilfe von Memes sowohl kollektiv als auch kollektivierend in eine digitale Öffentlichkeit gestellt werden. Denn Memes im Allgemeinen sowie politische Memes im Besonderen fungieren als soziale Bindeglieder, die aufgrund meist ironischer Verhandlungen (in diesem Fall) politischer Betreffe «affective bonds»13 unter ihren Prosumierenden knüpfen, wobei deren deren Teilen durch «a sense of identity, community-building, and solidarity»14 vielfältig motiviert ist. Ein «movement in the making», um es mit Papacharissi zu sagen, zeichnet sich aber erst im wiederholten, insbesondere aber im ‹hochschaukelnden› Posten politischer Memes ab, wie es beispielsweise im Kontext des Punkansturms auf die Urlaubsinsel Sylt im Jahr 2022 passiert ist, dessen Memefizierung Paul Wolff und Ryan Milner besprochen haben.15 Die Eigendynamik des ironisch-politischen Meme-Spektakels wird von Milner und Wolff bereits im Titel aufgegriffen: On the Meme Train to Sylt referiert nicht nur auf das initialgebende 9-Euro-Bahnticket, sondern auch auf die «social media bandwagons», die, einmal ins Rollen kommen, nur «hard to stop»16 sind. 

Angetrieben wird der ‹Meme Train› neben «appropriation» und «collectivism» auch nach Wolff und Milner durch «resonance», worunter sie ein affektives, vor allem aber identifikatorisches Moment verstehen: «To resonate», so schreiben beide, «a meme has to be on the same wavelength as its recipients»17, insofern die Rezipierenden in ihnen «something of [them]self» erkennen. So können Memes (politische) Identitäten aktualisieren, aber auch organisieren und «if this process is repeated often enough, the amplifying dynamics of resonance sometimes turn […] into a loud bang».18 

Ein Knall, wohlgemerkt, der allzu schnell wieder verhallt. Denn memetische Protestöffentlichkeiten sind in den wenigsten Fällen beständig, sondern durch einen stark temporalen Charakter gekennzeichnet. Zu Recht machen Wolff und Milner dafür die Dynamiken digitaler Aufmerksamkeitsökonomien verantwortlich. Während sie dem Meme-Spektakel rund um die Sylter-Punks ein politisches Momentum zusprechen und politische Kollektivierung als «memetic becoming»19 ähnlich prozessual denken wie Papacharissi, scheint die Verstetigung (und ferner auch: Institutionalisierung) des Protests aufgrund der medialen Richtungswechsel von Aufmerksamkeit kaum möglich zu sein. «On platform after platform, by affordance after affordance», so heißt es bei Wolff und Milner, «we are shepherded—to the next hashtag, to the next outrage, to the next joke of the week or villain of the day. To affect real change, though, you sometimes have to stay put. You have to doggedly refuse to move along.»20  

Während dieser Diagnose grundsätzlich zuzustimmen ist, muss die Forderung nach Beharrlichkeit in diesem speziellen Fall jedoch etwas ambivalent erscheinen. Denn ‹to stay put› und ‹to doggedly refuse to move along› heißt ja nicht nur, politische Beständigkeit an den Tag zu legen, sondern würde auch voraussetzen, sich möglichst nicht affizieren zu lassen. Vor allem Resonanz bezeichnet aber keine rein identifikatorische, sondern in erster Linie eine affektive Beziehungsform. Die Eigendynamik von Meme-Protesten ist insofern nicht nur Ausdruck des individuellen Engagements der sich meist lose vernetzenden Partizipierenden, sondern gehen auch auf die affektiv-mitreißenden Qualitäten memetischer Protestformen selbst zurück. Denn Resonanz bedeutet in sozialen und kommunikativen Interaktionen ein reziprokes Verhältnis, bei denen Personen sich nicht nur als «aktiv mitschwingend», sondern auch als «passiv mitgerissen»21 erfahren. So sind rhythmisch-resonante Vergemeinschaftungsprozesse einerseits von der Resonanzfähigkeit der Teilnehmenden abhängig, von ihrer Disposition und Bereitschaft, auch ‹aktiv› mitzuschwingen. Das erfordert neben Empathie und Identifikation vor allem Aufmerksamkeit – und die ist im Netz tatsächlich hart umkämpft. Andererseits sind resonante Relationen immer auch von äußeren Impulsen und Anstößen abhängig, von «clicks»22, wie Wolff und Milner sagen würden, durch die Aufmerksamkeit geweckt wird und Rezipierende erst ins ‹Mitschwingen› geraten. Ein beharrliches, gegenüber äußeren Affizierungen behutsam bis verschlossen agierendes Subjekt hätte so auch für den Meme Train to Sylt› die Konsequenz, dass dieser zur Draisine eingeschrumpft bzw. gar nicht erst losgefahren wäre. 

Trends

Zugleich ist auch die Zirkulation einzelner Memes durch Kurz- und Schnelllebigkeit gekennzeichnet. Wie TikTok-Tänze, Photo Fads und memetisch-partizipative Web-Formate (à la Ice-Bucket Challenge) unterliegen auch klassische Bild-Text-Memes einer starken Trend-Konjunktur. Mitunter dauert es nur wenige Wochen, bis ein Meme ‚already dead‘ ist, wie es dann heißt, um nach einigen Monaten wiederum fast schon nostalgisch rezipiert zu werden – so, als gebe es keinen Wert jenseits des Aktuellen oder aber Sentimentalen.23 Deutlich wird das u. a. anhand sogenannter Meme-Kalender, auf denen das jeweils populärste Meme pro Monat (manchmal auch pro Woche) innerhalb einer Community oder Plattform aufgelistet wird. Die Schnelllebigkeit von Memes wird durch Meme-Kalender quasi ex negativo vorgeführt, während sie als dokumentarische Formate ganz im Sinn eines (televisionären) Jahresrückblicks nostalgische Erinnerungsarbeit leisten.

Meme-Kalender aus dem Jahr 2021

Vor dem Hintergrund ihrer trendhaften Zirkulation geht der Erfolg von Memes insofern nicht nur auf ihre kontextbezogene Anschlussfähigkeit zurück, möglichst viele Inhalte aufzunehmen und bildlich eingängig zu machen. Der interaktive und partizipative Gebrauch von Memes ist hier auch als ein resonantes Verhältnis zu verstehen, nämlich im wortwörtlichen Sinne als «Widerhall», der ebenso sozial wie affektiv grundiert ist. Einerseits sind Internet-Memes neben ihrem kommunikativen Einsatz, sowohl Alltägliches als auch Globales in verdichteter Form kommentierend oder zuspitzend darzustellen, als massentaugliche Insider-Witze überaus Community-orientiert. Sie besitzen intersubjektive Qualitäten24, die dem Resonanzbegriff auch in seiner linguistischen Besprechung zugeschrieben werden. Beispielweise denken John du Bois und Rachel Giora «Resonanz» als eine «dialogische Syntax», worunter sie ein „engagement with the words of those who have spoken before»25 verstehen. Andererseits geht es bei Memes immer auch um adressat*innenbezogene Stimulierung, um das Wecken von Aufmerksamkeit; diese Fähigkeit kommt vor allem neuartigen Memes zu, die sie aber mit der Zeit einbüßen. Ein Meme verbraucht sich also nicht nur deshalb, weil es ‚auserzählt’ ist, sondern weil seine affektive Wirkung nachlässt, die in Witz, Wut, Irritation, auch in ambivalenten Affekten bestehen kann – nach einiger Zeit aber in Langeweile umzuschlagen droht. In diesem Sinne rhythmisiert› sich die Verbreitung von Memes in gewisser Weise von selbst.

Beschleunigung navigieren 

Wurden Internet-Memes einleitend als Ausdruck und Motoren beschleunigter Informations- und Kommunikationsprozesse im Netz eingeführt, so besteht vor dem Hintergrund der hier entfalteten Argumentation ihr westlicher Einsatz auch in der Navigation von Beschleunigung: In Form rhythmisch-resonierender Interaktionsprozesse können sie Aufmerksamkeit kollektiv kanalisieren, zum Mitschwingen animieren und damit soziale wie mikropolitische Milieus im Netz herstellen und stabilisieren – wenn auch nur für begrenzte Zeit. Meme-Kulturen besitzen damit etwas fast schon Musikalisches, insofern sich politische und soziale Vergemeinschaftung hier als ein resonantes und sich rhythmisch-intensivierendes Zusammenspiels mehrerer Stimmen entfalten. Somit wäre dann auch im Chorus – und nicht etwa im Echo – eine passende Analogie gefunden, den trendhaften Verlauf von Memes metaphorisch einzufangen. Die Kehrseite dieser dynamischen Kommunikations- und Beziehungsform als immer auch affektive Anruf- und Antwortbeziehung besteht wiederum in ihrer Temporalität, insofern Kontinuität und Beständigkeit hier über Prozesse und Praktiken der Wiederholung, Aktualisierung und Intensivierung organisiert werden – und die über Dauer nicht lange aufrecht zu erhalten sind. 

  1. Zizi Papacharissi: Affective Publics: Sentiment, Technology and Politics, Oxford 2015, S. 54. ↩︎
  2. Dass Rhythmus als Ordnungsprinzip zeitlicher Bewegungsabläufe gerade unter Berücksichtigung ihrer Störungen und Unterbrechungen zu denken ist, haben u. a. Martin Pfleiderer für das Feld der (hier: populären) Musik festgehalten, wo in Rhythmusgestaltungen «Prägnanz und Regelmäßigkeit» mit unregelmäßigen und «abweichende[n] Akzentuierungen» sowie «Schichtung[en] […] divergenter Rhythmen» engmaschig verbunden sind, während nach Gabriele Brandstetter «Brüche» und «gleitende Differenzierungen von De-Synchronisierungen» wiederum wesentlich beteiligt sind an den «Abstimmungsvorgängen in Bewegung». Schließlich ist auch die rhythmische Struktur von Alltagspraktiken nicht allein durch Routinen, Gewohnheiten und dem ‚Immer-Selben‘ gekennzeichnet, sondern nach Henri Lefebvre vielfältig durch Irritationen, Verschiebungen und Unterbrechungen geprägt – ganz besonders dann, wenn verschiedene Rhythmen aufeinandertreffen (Vgl. Martin Pfleiderer: Rhythmus. Psychologische, theoretische und stilanalytische Aspekte populärer Musik, Bielefeld 2015, 11; Gabriele Brandstetter: Synchronisierungen von Bewegungen im zeitgenössischen Tanz: Zur Relevanz von somatischen Praktiken in den Arbeiten von Jefta van Dinther, in: Thiemo Breyer, Michael B. Buchholz, Andreas Hamburger, Stefan Pfänder, Elke Schumann (Hg.): Resonanz – Rhythmus – Synchronisierung. Interaktionen in Alltag, Therapie und Kunst, Bielefeld 2017, 409-429, hier 410; Lefebvre, Henri: Rhythmanalysis: space, time and everyday life, London 2004). ↩︎
  3. Papacharissi, Affective Publics, 55. ↩︎
  4. Thiemo Breyer, Stefan Pfänder: Resonanz, Rhythmus und Synchronisierung. Interdisziplinäre Perspektiven, in: Thiemo Breyer, Michael B. Buchholz, Andreas Hamburger, Stefan Pfänder, Elke Schumann (Hg.): Resonanz – Rhythmus – Synchronisierung. Interaktionen in Alltag, Therapie und Kunst, Bielefeld 2017, 9-29, hier 14. ↩︎
  5. Papacharissi, Affective Publics, 55. ↩︎
  6. Ebd., 62. ↩︎
  7. Ebd., 54. ↩︎
  8. Vgl. Breyer, Pfänder: Resonanz, Rhythmus und Synchronisierung, 13. Breyer und Pfänder berufen sich dabei auf Überlegungen von Young Yun Kim und Scott Wilthermuth (Young Yun Kim: Achieving synchrony: A foundational dimension of intercultural communication competence, in: International Journal of Intercultural Relations, Bd. 48, 2015, 27-37; Scott Wilthermuth, Chip Heath: Synchrony and Cooperation, in: Psycholocical Science, Bd. 20, Nr. 1, 2009, 1-5). ↩︎
  9. Vgl. Caroline Welsh: Resonanz – Mitleid – Stimmung: Grenzen und Transformationen des Resonanzmodells im 18. Jahrhundert, in: Karsten Lichau, Viktoria Tkaczyk und Rebecca Wolf (Hg.): Resonanz: Potentiale einer akustischen Figur, München 2009, 103-122, hier 105. ↩︎
  10. Hartmut Rosa: Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung, Berlin 2016, 288. ↩︎
  11. Thiemo Breyer, Alexander Gerner: Resonanz und Interaktion. Eine philosophische Annäherung anhand zweier Proben, in: Thiemo Breyer, Michael B. Buchholz, Andreas Hamburger, Stefan Pfänder, Elke Schumann (Hg.): Resonanz – Rhythmus – Synchronisierung. Interaktionen in Alltag, Therapie und Kunst, Bielefeld 2017, 33-46, hier 38. ↩︎
  12. Vgl. Papacharissi, Affective Publics, 60. ↩︎
  13. Vgl. Fenwick McKelvey, Janna Frenzel, Scott DeJong: Memes, scenes and #ELXN2019s: How partisans make memes during elections, in: New Media & Society, Bd. 25, Nr. 7, 2021, 1–22, hier 9. ↩︎
  14. Anne Leiser: Psychological Perspectives on Participatory Culture: Core Motives for the Use of Political Internet Memes, in: Journal of Social and Political Psychology, Bd. 10, Nr. 1, 2022, 236–252, hier 238. ↩︎
  15. Vgl. Paul Wolff, Ryan M. Milner: On the Meme Train to Sylt. Memetic Becoming and Ambivalent Identification Online, in: Social Media & Society, Bd. 9, Nr. 1, 2023, 1-11. ↩︎
  16. Vgl. ebd., 2. ↩︎
  17. Ebd. ↩︎
  18. Ebd., 3. ↩︎
  19. Vgl. ebd., 2. ↩︎
  20. Ebd., 8. ↩︎
  21. Vgl. Breyer, Gerner: Resonanz und Interaktion, 37. ↩︎
  22. Vgl. Milner, Wolff: On the Meme Train to Sylt, 3. Konkret heißt es an dieser Stelle: «Something about a memetic moment clicks and inspires the creation, circulation, and transformation that make a meme a meme. That click could be humor or sentiment or outrage, but often underneath is an idea bigger and older than the internet: identification». ↩︎
  23. In einem ähnlichen Sinne hat Simon Strick Meme-Praktiken unter den Logiken der Börse und des Aktienhandels besprochen (Vgl. Simon Strick: «The meme war grinds on…», in: montage AV, Bd. 31, Nr. 1, 2022, 125-131). ↩︎
  24. Vgl. Jana Zündel: The Messiness of Memes. Versuch über ein unordentliches Bildphänomen, in: montage AV, Bd. 31, Nr. 1, 2022, 115-124. ↩︎
  25. John du Bois, Rachel Giora: From cognitive-functional linguistics to
    dialogic syntax, in: Cognitive Linguistics, Bd. 25, Nr. 3, 2014, 351-357, hier 352.  ↩︎